Dieser Safran stammt aus dem Iran. Landschaftsarchitekt Hassan Esmaeilzadeh und seine Familie bauen das rote Gold im kleinen Gebirgsdorf Dafi auf 1950 Metern Höhe an.
Hassan und seine Familie arbeiten seit Generationen rein ökobiologisch. Sein Safran ist jedoch nicht bio-zertifiziert. Dies liegt darin begründet, dass aufgrund der Exklusivität und geringen Betriebsgröße, die Kosten einer EU-Bio-Zertifizierung weniger rentabel sind. Außerdem würde es keinen Mehrwert für die Qualität des Produktes bringen. Auch unsere Umverpackungen stammen aus dem Iran und sind aus 100% recyceltem Papier. Somit bleibt der größte Teil der Wertschöpfung im Herkunftsland des roten Goldes.
Gewonnen wird Safran aus der blau-blühenden Krokus-Art namens Crocus Sativus. Er blüht im Herbst lediglich für wenige Tage und wird während dieser kurzen Zeit von Hand gepflückt. Nach dem Entfernen der Safranfäden aus den Krokus-Blüten werden diese noch am selben Tag getrocknet. Durch den Wasserentzug verliert Safran dabei nochmal die Hälfte seines Gewichtes.
Eine Blüte enthält bis zu drei Safranfäden, für ein Kilo Safran werden demnach rund 250.000 Krokus-Blüten benötigt. Durch Ernte und Weiterverarbeitung stecken so in jedem Kilogramm Safran mindestens 700 Arbeitsstunden - hinzu kommt der Aufwand der für Anbau, Bewässerung und Landschaftspflege betrieben werden muss.
Safranernte ist und bleibt Handarbeit. Außer zum Pflügen der Felder können keinerlei Maschinen eingesetzt werden. Der extrem hohe Aufwand und die viele Handarbeit sind der Grund, weshalb Safran das teuerste Gewürz der Welt ist.
Unsere Top 5 Verwendungsmöglichkeiten für Safran:
1. In persischen Reisgerichten
2. Paella mit Gemüse und/oder Fisch
3. Sahnige Soßen und Suppen
4. Gebäck, Desserts und Süßspeisen
5. Als heiße Safranmilch